Gartenhaus-Dach

Wer sein Gartenhaus-Dach mit Blech eindecken will, steht vor derselben Aufgabe wie beim großen Dach — nur kleiner und meist in Eigenregie. Genau deshalb lohnt es sich, vorher zu wissen, was wirklich alles dazugehört, bevor der erste Bogen Blech auf dem Dachstuhl liegt.

Wellblech oder Trapezblech fürs Gartenhaus

Die erste Entscheidung betrifft die Eindeckung selbst: Wellblech lässt sich mit der Hand gut biegen und passt zum klassischen Gartenhaus-Look, wie man ihn von älteren Schuppen und Ställen kennt. Trapezblech ist in der Fläche steifer und dadurch für ungeübte Hände etwas einfacher gerade zu verlegen, weil es sich beim Anschrauben weniger verzieht. Beides gibt es in denselben Blechfarben wie beim Wohnhaus, wenn das Gartenhaus zum Dach der Terrasse oder zum Carport passen soll, und beides wird nach denselben Regeln an First, Ortgang und Traufe abgeschlossen.

Was Sie zum Gartenhaus-Dach brauchen

Typische Fehler beim Gartenhaus-Dach

Was beim Trapezblech am Gartenhaus gerne vergessen wird, ist der Profilfüller an der Traufe: Ohne ihn bleiben die Wellentäler offen, und im Herbst sammelt sich dort Laub, das die Dachlatten von unten dauerhaft feucht hält. Die Dachrinne am Gartenhaus wird oft erst montiert, wenn das Wasser schon eine Rinne in den Boden gegraben hat – dabei lässt sie sich beim Decken des Gartenhaus-Dachs genauso von Anfang an einplanen wie am Haus. Wer ohnehin eine Regentonne im Garten stehen hat, hängt an die Dachrinne gleich eine Regenwasserklappe, die das Wasser gezielt in die Tonne umleitet, statt es einfach durchlaufen zu lassen. Sagen Sie uns die Länge und Breite Ihres Gartenhaus-Dachs, wir rechnen Ihnen die Bahnenzahl und die passende Zuschnittbreite aus.

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